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Rainer Wiesen
Stadtverordnete Claudia Radke

Unfairer Umgang mit Beschäftigten bei der Deutschen Post/DHL

Die aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Post bereiten den Kreissprecherinnen große Sorge. Obwohl das Unternehmen sich in einer sehr guten wirtschaftlichen Position befinde, würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sachgrundlos befristeten Verträgen ausgestattet oder gleich zu deutlich schlechteren Gehalts- und Arbeitskonditionen in eigens dafür gegründete regionale Gesellschaften ausgegliedert.

Für ein Unternehmen, an dem der Staat beteiligt ist, gehört sich so eine Praxis nicht“, bemängelt Kreissprecherin Susanne Herhaus: "Ich fordere die Verantwortlichen der Deutschen Post auf, zu einem fairen Umgang mit den Beschäftigten und der zuständigen Gewerkschaft ver.di zurückzukehren.“ Die Deutsche Post sei über viele Jahrzehnte ein gutes und funktionierendes Beispiel für sozialpartnerschaftliches Miteinander gewesen, und das solle auch so bleiben.

Die Kreissprecherinnen der Linken und die Stadtverordnete Claudia Radke, die Betriebsrätin des Unternehmens ist, fordern den Staatssekretär im Finanzministerium Werner Gatzer auf, stärker die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Post zu vertreten. Besonders die starke Zunahme befristeter Beschäftigung und die Ausgliederung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zum Unterlaufen des Haustarifvertrags müsse verhindert werden.

Die Deutsche Post, an der der Bund über die KfW mit 21 Prozent beteiligt ist, befinde sich in einer wirtschaftlich sehr guten Lage, die Gewinne steigen ebenso wie die Dividenden für die Aktionäre. Auch deshalb gebe es „absolut keinen Grund, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tochterunternehmen mit Billiglohn abzuschieben“, meint Die Linke Wuppertal.