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„Gewalt gegen Frauen“ nach wie vor ein Thema

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen erinnert DIE LINKE. Wuppertal an die prekäre Lage der Frauenhäuser. Noch immer sind diese auf unsichere, unzureichende und bürokratische Finanzierungen angewiesen. Das Versprechen der rot-grünen Landesregierung, hier Abhilfe zu schaffen, ist nicht eingelöst. Deshalb muss die Stadt Wuppertal die Finanzierung der örtlichen Frauenhäuser garantieren.

Wer Schutz braucht, muss ihn bekommen. So lange sich die Landesregierung aus der Verantwortung stiehlt, geht es nicht anders, als dass unsere Kommune einspringt“, fordern Cornelia Weiss und Susanne Herhaus, Sprecherinnen der Linken Wuppertal. „

Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Frauenhäuser jedes Jahr um ihre Weiterfinanzierung bangen. Die Arbeit der Frauenhäuser muss mit langfristigen Verträgen gesichert werden.“

Nach dem Willen der Linken soll kein Frauenhaus Angst um seine Existenz haben müssen. Keine Frau soll mangels Plätzen in Frauenhäusern mit ihrer Not allein gelassen werden.

Im Koalitionsvertrag von 2012 der rot-grünen Landesregierung hieß es noch, man wolle ‚eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung‘ aus einer Hand sicherstellen. Dazu stellt Özlem Demirel, Landessprecherin der Partei DIE LINKE. NRW, fest: „Wie so oft wurden nur leere Versprechungen gemacht. Passiert ist praktisch nichts.“ DIE LINKE. NRW fordert demgegenüber eine landesweit einheitliche Finanzierung der Frauenhäuser als Pflichtaufgabe.