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Gedenken der gestrigen und heutigen Nazi-Opfer

In der Lokalausgabe Elberfeld der Westdeutschen Zeitung vom 4. Februar 2016 wird der SPD-Bezirksvertreter Thomas Kring erwähnt. Er soll gesagt haben, dass die Fraktion DIE LINKE in der BV Elberfeld den Antrag zum Gedenken an Mehmet Kubaşık eingebracht habe.

Diese Darstellung ist falsch. Die Ölberginitiative „benennen-und-erinnern“ hat ihren Antrag -wie aus dem Anhang hervorgeht - an die Bezirksvertretung gerichtet.

Cemal Agir, Bezirksvertreter der Fraktion DIE LINKE in der BV Elberfeld, erklärt dazu: „Wir haben keinen der beiden Anträge eingebracht. Unsere Fraktion unterstützt aber beide Anträge. Wir finden es angemessen, dass Rita und Izchok Gerzst als jüdische Widerstandskämpfer*innen gegen den Nationalsozialismus geehrt werden sollen. Ebenso wichtig finden wir die Erinnerung an die Opfer des ‚Nationalsozialistischen Untergrunds‘. Auch in Wuppertal hätte der NSU zuschlagen können. Ein ehrendes Gedenken an Mehmet Kubaşık in Wuppertal ist ein Zeichen der Solidarität für die Angehörigen aller NSU-Morde. Wir wünschen uns, dass alle anderen Bezirksvertreter*innen die beiden Anträge unterstützen und dass die BV Elberfeld dem immer stärker zu Tage tretenden Rassismus und neonazistischer Gewalt ein symbolisches Zeichen entgegensetzt.“