Kreisverband Wuppertal

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11. Rechte der Jugend stärken

Es gibt nicht die eine Jugend oder eine einzige Jugendkultur. Daher fordert DIE LINKE, dass es mehr öffentliche Angebote geben muss, damit sich Räume für Identitätsbildung, kommerzfreie Freizeit und Unterstützung bilden können.

Aufgabe der Kinder- und Jugendpolitik ist einerseits, die Interessen junger Menschen in ihrer Stadt zu vertreten, andererseits eine geeignete Infrastruktur für sie und ihre Familien bereitzuhalten. Der Ausbau niedrig schwelliger, sozialräumlicher Angebote der Jugendhilfe ist die beste Prävention und verhindert teure Maßnahmen.

Unsere Kinder- und Jugendpolitik folgt dabei folgenden Grundsätzen:

* Junge Menschen müssen in sie betreffende Entscheidungen eingebunden werden.

* Partei muss für junge Menschen genommen werden, die in einer Gesellschaft aufwachsen, die zunehmend von Armut, Ungleichheit und Unsicherheit geprägt ist.

* Wuppertal muss zu einer kinder- und jugendgerechten Stadt entwickelt werden, in der sich alle jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Lage oder Herkunft willkommen und zu Hause fühlen können.

* Die partizipative Gestaltung von Freiräumen in den Quartieren der Stadt ist gelebte Demokratie. Bestehende Beteiligungsprojekte sind daher zu sichern und auszubauen, neue Möglichkeiten zu erkunden. Wuppertal muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, auch wenn sie erst in der Zukunft liegen, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss die Kommune über die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner hinaus geeignete Verfahren entwickeln.

* Kinder- und Jugendarmut muss bekämpft werden. Kostenfreier Zugang zu öffentlichen Angeboten ist daher auszubauen, nicht zu kürzen.

* Kinder- und Jugendarbeit muss nach Bedarf erfolgen, nicht nach Kassenlage.

* Der Jugendrat muss ernst genommen werden. Seine Wahl sollte weiterhin in den Schulen stattfinden, um eine hohe Wahlbeteiligung und Legitimation zu erzielen.

* Die strikte Beachtung der Kinderrechte muss in allen Institutionen handlungsleitend und bei allen kommunalpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

* Interkulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Herkunft fördert das solidarische Miteinander und ist die beste Vorbeugung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

* Städtische Jugendtreffs müssen erhalten bzw. eingerichtet werden. Mit der Schließung des JIM fehlt ein Treffpunkt für Jugendliche in Barmen. Die Fachverwaltung muss in den kommenden zwei Jahren spätestens ein neues Angebot schaffen.

* DIE LINKE ist für einen bedarfsgerechten Aufbau hauptamtlicher Betreuungsangebote (Kontakte, Räume) für quere Jugendliche, unabhängig von Verbänden und Wohlfahrtsorganisationen.

* Jugendliche in Ausbildung dürfen nicht für die Kosten ihrer Unterbringung in öffentlichen Einrichtungen herangezogen werden.

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