„Die Rente mit 67 tritt in Kraft und sie wird keine Generationengerechtigkeit bringen“
Der Jugendverband der LINKEN in Wuppertal lehnt die Rente mit 67 weiterhin ab. „Schleichend werden unsere Renten-Ansprüche gekürzt“ weiß die Sprecherin Peggy Konarsky. Kaum jemand schafft heute 45 Beschäftigungsjahre. Arbeitslosigkeit bedeutet heute schon für ein Viertel der Betroffenen sofortiges Abrutschen in Hartz IV mit entsprechend niedrigen Rentenbeiträgen. Teilzeitarbeit bedeutet Teilrente.
Es kommt darauf an, in den Betrieben gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit die Menschen bis 65 Jahre arbeiten und ein lebensnotwendiges Einkommen erzielen können. „Allerdings sollte, anstatt solange wie denkbar zu arbeiten, eher alles daran gesetzt werden, Jugendlichen frühestmöglich eine Ausbildung nach ihren Wünschen zu schaffen und ihnen eine unbefristete Übernahme zu ermöglichen“ fordert Peggy Konarsky.