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24. Januar 2012 Cornelia Weiß

Die LINKE gegen Rente erst ab 67

Die LINKE gegen Rente erst ab 67

Die Einführung der Rente mit 67 Jahren stößt weiterhin auf deutliche Kritik bei der Wuppertaler LINKEN. Die Zahl der Erwerbslosen zwischen 50 und 65 Jahren liegt offiziell bei fast einem Drittel. Bundesweit sind gerade einmal ein Viertel der Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Über 3500 Rentner müssen heute schon in Wuppertal zusätzlich arbeiten gehen, um über die Runden zu kommen. „Allein vor diesem Hintergrund mutet die Einführung längerer Lebensarbeitszeit wie absurdes Theater an“, meint Kreissprecherin Cornelia Weiß.
„Wir bleiben bei unserer Ablehnung. Hier wird lediglich ein Rentenkürzungsprogramm installiert und künftig wachsende Altersarmut bewusst in Kauf genommen.“ Anstatt sich den tatsächlichen Herausforderungen der demografischen Veränderungen zu stellen und Wege zu guter Arbeit für alle Beschäftigungsgruppen zu schaffen, beschreitet die schwarz-gelbe Regierung weiterhin einen katastrophalen Pfad.
„Die Versuche von SPD-Generalsekretärin Nahles, ein Aussetzen zu bewerkstelligen, nehmen wir  zur Kenntnis – in der Opposition kann man viel behaupten“ ,äußert die Kreissprecherin ihre Skepsis.