Viele Einwohnerinnen und Einwohner in Wuppertal haben einen Migrationshintergrund, in manchen Stadtteilen sogar bis zu 50 % der Bewohner. Gerade diese interkulturelle Realität macht Wuppertal so lebens- und liebenswert und muss auch öffentlich auf gesellschaftlicher und rechtlicher Ebene beachtet werden.
Unsere Thesen und Forderungen sind nur Ansätze und müssen ständig mit interessierten und sachkundigen Menschen diskutiert und weiterentwickelt werden.
Einige unserer Forderungen sind:
Berufliche, schulische Förderung, Sprachkurs, Anerkennung von ausländischen Abschlüssen; psychosoziale Beratung; Angebote der Seniorenpflege und –betreuung.
Begegnungen in öffentlichen Räumen, Vereinen, Wohnumfeld, Stadtteile, Events fördern und schaffen.
Mehrsprachigkeit, religiöse Vielfalt, Interkulturalität berücksichtigen, fördern und nutzen. MitarbeiterInnen im Bereich Bildung und Soziales sind interkulturell zu qualifizieren.
Die Stadt muss alle eigenen Ermessensspielräume nutzen, um Menschen in Not zu helfen. Asylsuchende müssen würdig aufgenommen werden. Flüchtlingen aus Krisengebieten ist eine psychosoziale Betreuung zur Verfügung zu stellen.
Nicht zu vergessen: Fundamentalistische und faschistische Vereinigungen, Verbände, Vereine, Gruppen dürfen keine Möglichkeiten der Darstellung in jeglicher örtlicher und medialer Form haben – um auch den positiven Prozess zu einem solidarischen interkulturellen Wuppertal nicht zu gefährden.
Wir – Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Wählerinnen- und Wählergruppe DIE LINKE international – sind Menschen die hier miteinander leben – verschiedener sozialer, ethnischer, religiöser Herkunft und setzten uns für ein solidarisches, gleichberechtigtes Zusammenleben. Für ein Interkulturelles Wuppertal.
Um diesem Ziel näher zu kommen hat sich die Wählerinnen- und Wählergruppe DIE LINKE international zusammengefunden, die zur Wahl des Integrationsausschusses im Februar kommenden Jahres antritt.
Es haben sich viele kompetente Menschen als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt. Dort werden wir engagiert unsere Vorstellungen von einem interkulturellen Zusammenleben in Wuppertal im Ausschuss zu vertreten.
Petra Mahmoudi