Bernhard Sander, geboren in Hagen, wohnt in der Elberfelder Nordstadt. Er arbeitet nach einem Studium in Berlin als Angestellter eines Versorgungsunternehmens.
Der 54jährige Sander gehört dem Landesvorstand unserer Partei an. Er war in den neunziger Jahren bereits als Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen politisch aktiv.
In seiner Vorstellungsrede betonte Sander die Notwendigkeit eines umfassenden Schutzes der Rentner, Hartz IV-BezieherInnen und all der anderen „kleinen Leute“, die von Steuerreformen nichts zu erwarten haben. Die Drohung der Enteignung durch die Hartz-Gesetze solle gerade in der Krise die Arbeitnehmer/innen gefügig machen.
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise bedrohe Wuppertal mit einem weiteren industriellen Kahlschlag. Daher sei eine kräftige Stimme gegen die gescheiterten Rezepte erforderlich. Das sogenannte Konjunkturprogramm sei gegenüber den Milliarden, die zur Rettung der Anleger an die Banken gegeben worden sind, viel zu klein bemessen. Es schreibt die Logik der Umverteilung nur fort.
DIE LINKE will dazu beitragen, dass die Stimmenanteile derjenigen Parteien zurückgestutzt werden, die im Bundestag für die Hartz-Gesetze, für die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes, für die Privatisierung der Bahn und gegen einen gesetzlichen Mindestlohn gestimmt haben. „Nur die für DIE LINKE abgegebene Stimme wird als Protest gezählt, die anderen haben sich vor der Wirklichkeit blamiert“ ruft Sander zur Wahl auf. Er rechnet für seine Partei mit einem guten Ergebnis, da DIE LINKE bei Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und kritischen Bürgen wachsende Unterstützung findet.