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Schülerinnen- und Schüleraktionen: Ein Grundstein für bessere Bildung!

Die Proteste in diesem Land haben gezeigt, dass die konservative Bildungspolitik der Großen Koalition auf immense Ablehnung bei den Schülerinnen und Schülern stößt.

In 40 Städten demonstrieren Zehntausende Schülerinnen und Schüler für bessere Bildung. Sie fordern kleinere Klassen, mehr Lehrerinnen und Lehrer, sowie die Abkehr vom Turbo-Abitur.

Schüler hockten an diesem Tag nicht im Klassenraum, sondern zogen durch die Straßen, legten den Verkehr lahm und forderten eine soziale und demokratische Schule für alle. Repressionen und Strafen wurden ihnen von Seiten der Schulverwaltungen und Ministerien angedroht, wenn sie sich an den Protesten beteiligen würden.

Diesen Repressionen muss ebenso etwas entgegengesetzt werden wie der herrschenden Bildungspolitik. Die erfolgreichen Proteste der Studierenden gegen die Studiengebühren in Hessen haben gezeigt, dass es möglich ist.

Jetzt müssen die Schülerproteste weitergehen, der Grundstein ist gelegt.
P. Anders