Jahrgang 1955 Angestellter, ledig, ein Sohn. Kriegsdienstverweigerer, Gewerkschaftsmitglied, 16 Jahre SPD-Mitglied, danach wegen der Agenda 2010 Mitbegründer der "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit" auf Bundesebene. 2005 bereits erfolgreich als Landtagskandidat im Wahlkreis 32, Wuppertal II, weil am Wahlabend Kanzler Schröder den Bundestag auflöste. Aufbau und Landesvorstandsmitglied DIE LINKE NRW.
„Ich möchte unser Wahlergebnis von 2005 mindestens verdoppeln.
DIE LINKE ist das Bündnis von sozial Ausgegrenzten, bedrohter Arbeitnehmermitte und kritischen Bürgern. Nur eine starke Wahlbeteiligung bringt Veränderung. DIE LINKE will den Politikwechsel in NRW.
DIE LINKE hat eine strategische Funktion im Landtag: Sie blockiert eine Rüttgers-Regierung (ob mit Grünen oder FDP). Sie hat damit die Verantwortung für eine Mehrheit, die das Durchstellen der Bundespolitik im Bundesrat verhindert. Also nur eine starke Linke verhindert die Zustimmung zur Kopfpauschale, zur Auflösung einer einheitlichen Arbeitslosenverwaltung (Optionskommune) oder zu weiterer Übertragung von Aufgaben an die Kommunen ohne die entsprechende finanzielle Ausstattung.
Die Lage der Städte und der öffentlichen Haushalte liegt mir besonders am Herzen. Als Stadtverordneter in Wuppertal kenne ich die ausgebluteten Haushalte, die Streichlisten und die Schließungen von sozialen Einrichtungen. Nur reiche Bürger können sich ein armes Wuppertal leisten.
Damit muss Schluss sein! Die konsequente Ablehnung des Haushaltssicherungskonzepts durch DIE LINKE im Stadtrat hat erst die anderen Parteien dazu veranlasst, ihre Politik der sogenannten Sachzwänge selbst in Frage zu stellen. Damit ist erst ein Teilerfolg erreicht. Auf Landesebene muss eine Lösung für die Altschulden der Städte gefunden werden. Zum Beispiel durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.
Wir brauchen einen Öffentlichen Beschäftigungssektor, der keine Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst vernichtet sondern Arbeit zu Tarifbedingungen für Langzeitarbeitslose schafft. Von Arbeit muss man leben können.
Wir brauchen ein öffentliches Investitionsprogramm, mit dem die lokale Wirtschaft unterstützt wird. Wir brauchen arbeitsplatzsichernde Transfergesellschaften neben der Kurzarbeit. Und wir brauchen einen Investitionsfonds zur ökologischen und sozialen Erneuerung unserer Industrie, aber öffentliches Geld gibt es nur gegen Beteiligung“.