Das gemeinsame Büro der Landtagsvizepräsidentin Gunhild Böth und des Kreisverbandes Wuppertal wurde am vergangenen Wochenende 14.1.-16.1.2012 wieder mit neonazistischen Aufklebern verunstaltet. Das Schaufenster des Büros am Platz der Republik wurde mit Aufklebern der AG Rheinland, einem Zusammenschluss der „Autonomen Nationalisten“, beklebt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde das Schaufenster mit Hakenkreuzen und der Aufschrift „Töten“ beschmiert
Die damals gestellte Strafanzeige verlief ins Leere, das Verfahren wurde eingestellt.
Auch nach dem erneuten Vorfall wurde Anzeige erstattet. Wir fordern von der Wuppertaler Polizei, die Angelegenheit ernst zu nehmen, bevor bei weiteren Angriffen Menschen zu Schaden kommen.
Der Kreisverband der LINKEN Wuppertal zeigte sich empört über die erneuten Vorkommnisse.
Die Wuppertaler Kreissprecherin Susanne Herhaus: „Die Fortsetzung der Kette der faschistischen Straftaten hier in Wuppertal zeigt, wie ernst die Neonazis das neue Polizeikonzept nehmen und dass sie auch weiterhin nicht davor zurückschrecken, die politischen Gegner einzuschüchtern oder zu bedrohen versuchen.
DIE LINKE wird sich weiterhin entschlossen gegen rechte und politisch motivierte Straftaten stellen. Angriffe jeglicher Art sind nur durch ein energisches Auftreten der Wuppertaler Polizei zu unterbinden."