DIE LINKE ist froh, dass in dieser Woche die unsozialen Studiengebühren abgeschafft werden, waren sie doch zu jeder Zeit Gegenstand von erbitterten Auseinandersetzungen zwischen Studierenden und Hochschulen. Die Belastung der Studierenden und deren Familien hat endlich ein Ende, leider erst, aufgrund der fehlenden Kompromissbereitschaft von SPD und Grünen, zum Wintersemester 2011/12.
Dazu Gunhild Böth, Wuppertaler Abgeordnete (DIE LINKE) und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE :
„Herr Hafke ist für die chronische Unterfinanzierung der Bergischen Universität Wuppertal doch mitverantwortlich. Mehrfach habe ich ihn und seine Fraktion aufgefordert gemeinsam mit der Linken die Kompensationsmittel auch für die Wuppertaler Uni deutlich anzuheben. Dies wurde immer strikt abgelehnt, obwohl wir im Kern dieselbe Auffassung vertreten. SPD und Grüne haben vollmundig versprochen, dass die Hochschulen durch den Wegfall der Studiengebühren keine finanziellen Einbußen erleiden, dies stimmt de facto nicht. Sollte es Herrn Hafke wirklich um die Ausfinanzierung der Wuppertaler Universität gehen, sollte er unserem Antrag auf 500 € Kompensation pro Studierenden zustimmen.“